Auf den Frankfurter Friedhöfen gibt es zahlreiche Arten von Gräbern:
Das Reihengrab ist ein Einzelgrab für eine Aschen- oder Erdbestattung. Der genaue Ort auf dem Friedhof ist nicht wählbar. Reihengräber werden der Reihe nach vergeben. Es sind Einzelgräber. Nach Ablauf der Ruhezeit von 20 Jahren können diese Gräber in der Regel nicht verlängert werden, sondern werden eingeebnet und neu vergeben. Häufig ist die Fläche von Reihengräbern kleiner als bei Wahlgräbern.
Ein Wahlgrab ist für mehrere Personen, Aschen- oder Erdbestattungen. Die Grabstelle ist frei auswählbar. Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit, das Grabnutzungsrecht nach Ablauf der Ruhezeit (20 Jahre) zu verlängern. Das Grab kann also auch als Familiengrab genutzt werden. Es gibt unterschiedliche Arten von Wahlgräbern: Wand-, Einzel-, Tief-, Doppel- und Urnenwahlgrab.
Es gibt auch die Möglichkeit der Beisetzung in einem Kolumbarium, einer Urnenwand im Freien oder in einem Gebäude. Kolumbarium. Das Kolumbarium ist ein oberirdisches Bauwerk, oft auch als offenes Mauerwerk, das der Aufbewahrung von Urnen dient und meist einem Friedhof angegliedert ist. Die Urnen sind reihenweise angeordnet und haben jeweils eine Abschlussplatte aus Stein.
Das Mausoleum dient der Aufnahme von Urnen oder Särgen, die somit nicht der Erde übergeben werden.
Die Gruft ist eine gemauerte unterirdische Anlage. Auf dem Frankfurter Hauptfriedhof gibt es eine lange Gruftenhalle mit 55 Arkadenbögen.
Heute wird die Urnenbestattung oft auch auf einem Rasenfeld mit eingelassener Platte vorgenommen.
Es gibt auch Rasenflächen zur Urnenbestattung ohne Platte.
Der Frankfurter Parkfriedhof Heiligenstock und der Oberräder Waldfriedhof haben Trauerhaine für die Baumbestattung ausgewiesen. Diese Form der Bestattung ist sonst nur in Wäldern möglich.
Grabpatenschaften sorgen für den Erhalt historischer Gräber, wobei die Grabpaten auch das Recht haben, in dem jeweiligen Grab beigesetzt zu werden.